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Der Wanderfalke war in den 70-er Jahren durch das Insektizid DDT weltweit nahezu ausgerottet.

Seit dem Verbot von DDT und aufgrund des konsequenten Schutzes hat sich der Bestand in vielen Gebieten wieder einigermaßen erholt. Auch in Oberösterreich sind aktuell 50-60 Reviere wiederbesiedelt, die sich aber nahezu ausnahmslos im alpinen Raum befinden. 

Seit mehreren Jahren können überwinternde Wanderfalken, offenbar angezogen von den großen Haustaubenvorkommen beim Lagerhaus und Kraftwerk Wilhering-Ottensheim, im Eferdinger Becken und im oberen Donautal beobachtet werden. Nachdem 2012 bereits in beiden Gebieten Paare beobachtet werden konnten, hat sich die Naturschutzgruppe entschlossen, Nistkästen für die stark gefährdete Art anfertigen zu lassen. Die Kästen werden vor allem im Eferdinger Becken an sehr hohen Gebäuden angebracht, im Donautal sind an Felsstandorten natürliche Brutnischen vorhanden.

Nistkastenaktion bei Hartheim
Nistkastenaktion bei Hartheim
Wanderfalke bei Hartheim
Wanderfalke mit erbeuteter Taube
Wanderfalkennistkasten